Schwangerschaftsübelkeit, was versteckt sich dahinter?

Es ist eine typische Übelkeit, welche während der Schwangerschaft auftritt. In der Regel beschränkt sich die Übelkeit auf das erste Drittel der Schwangerschaft. Die Übelkeit kann zu jeder Tageszeit auftreten. Bei vielen Frauen tritt sie immer zur gleichen Zeit auf. In der Regel fühlen sich die Schwangeren nicht krank.

Was ist die Ursache der Schwangerschaftsübelkeit?

Die Experten sind sich noch nicht endgültig sicher, warum es zur Übelkeit in der Schwangerschaft kommt. Es gibt verschiedene Faktoren, welche Einfluss nehmen können.

Der höhere hCG- und Prostaglandin-Spiegel könnte ein Grund sein. Der hCG-Spiegel steigt mit der Befruchtung an und sinkt ab der 9. Schwangerschaftswoche (=SSW) wieder ab. Zwischen der 12. und 16. Schwangerschaftswoche hat der hCG-Spiegel sich wieder eingependelt. Dieser Hormonspiegel nimmt Einfluss auf den Geruchs- und Geschmackssinn. Dieser geänderte Geruchs- und Geschmackssinn, könnte die Schwangerschaftsübelkeit auslösen. Es könnte sein, dass dies zum Schutz des Embryos vor Krankheiten dient.

Die Muskelspannung am Mageneingang lässt nach, was zur Übelkeit führen könnte. Genauso könnte ein Vitamin-B6-Mangel kann die Ursache sein. In der Nacht fällt der Blutzuckerspiegel ab, eine Tatsache, welche die Übelkeit in der Schwangerschaft fördern könnte. Auch bei mehreren Schwangerschaften, älteren werdenden Müttern oder bei Mehrlingsschwangerschaften scheint es vermehrt zu Übelkeit zu kommen. Auch genetische und psychische Faktoren könnten die Übelkeit begründen.

Welche Gerüche könnten die Übelkeit in der Schwangerschaft auslösen?

Oft lösen der Geruch nach Kaffee, Duftöle, Parfüms oder Zigarettenrauch die Übelkeit aus. Auch der Verzehr von Brot kann ein Auslöser sein. Für manche Frauen reicht der Gedanke an die Übelkeit aus, dass sie wieder auftritt. Da Duftöle plazentagängig sind und damit zum Fötus gelangen können, wenn überhaupt nur sparsam nutzen.

Wann tritt Übelkeit in der Schwangerschaft auf?

Hundertprozentig kann man nicht sagen, ab wann Übelkeit in der Schwangerschaft auftritt. Man kann aber sagen, dass es schwerpunktmäßig das erste Drittel der Schwangerschaft betrifft. Die Übelkeit in der Schwangerschaft wann kann man nicht genau sagen, es benötigt oft keinen bestimmten Auslöser, ein Geruch kann schon reichen. Es ist von Frau zu Frau unterschiedlich, wann und ob die Übelkeit in der Schwangerschaft einsetzt. Forscher fanden heraus, dass 31,9 Prozent der Schwangeren in der 5. bis 8. Woche unter Übelkeit in der Schwangerschaft leiden. 27,2 Prozent der Betroffenen wird es nicht nur übel, sie müssen sich auch erbrechen. Spätestens mit der 12. Woche klingen die Symptome wieder ab. Für diese Prozentzahlen wurden 52.687 Schwangerschaften analysiert.

Schadet Übelkeit in der Schwangerschaft dem Ungeborenen?

In der Regel schadet Übelkeit in der Schwangerschaft dem Embryo nicht. Oft machen werdende Mütter sich sorgen, ob das Baby noch ausreichend versorgt wird, wenn sie ihr Essen nicht bei sich behalten können. Oder sie sorgen sich, ob die Bauchkrämpfe dem Ungeborenen schaden. Oder sie machen sich Sorgen, weil immer eine bestimmte Mahlzeit ausfällt. Grundsätzlich kann man solche Sorgen als unbegründet bezeichnen. Die Übelkeit in der Schwangerschaft ist nicht ungewöhnlich, somit ist der Körper der Schwangeren bestens darauf vorbereitet. Da das Baby mit Fruchtwasser umgeben ist, ist es bestens vor den Krämpfen des Bauches geschützt. Sollte es dazu kommen, dass Nährstoffe durch die Übelkeit verloren gehen, versorgt der Körper das Baby aus seinen Reserven.

Wann sollte ein Arzt wegen Übelkeit in der Schwangerschaft aufgesucht werden?

Wie gerade erklärt, ist die Übelkeit in der Schwangerschaft kein Grund einen Arzt aufzusuchen. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo es gut ist, wenn der Arzt einmal zu Rate gezogen wird. Grundsätzlich ist es immer besser einmal zuviel als einmal zu wenig zum Arzt zu gehen. Wenn sich eine Schwangere öfter als bis zu vier mal am Tag erbricht, sollte dass dem Arzt zugetragen werden. Wenn die Schwangere an Gewicht verliert, sollte sie dies auch dem Arzt mitteilen. Findet die Schwangere Blut in ihrem Erbrochenen oder sieht das Erbrochene aus wie Kaffeesatz, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn die Übelkeit in der Schwangerschaft noch nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt, sollte der Frauenarzt aufgesucht werden. Hyperemesis Gravidarum ist eine Erkrankung, welche bei bis zu drei Schwangeren von 100 Schwangeren auftritt. Gemeint ist damit die Tatsache, dass man bei starkem Erbrechen viel Flüssigkeit verliert und sogar Gewicht verliert.

Was hilft gegen Übelkeit in der Schwangerschaft?

Es gibt verschiedene Sachen, die gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft helfen. Übelkeit und erbrechen in der Schwangerschaft kann mit bestimmten Verhalten ausgelöst und vermieden werden, daher geht es im folgenden um das Thema: Übelkeit in der Schwangerschaft was hilft? Dabei muss beachtet werden, dass es der Schwangeren A gegen Übelkeit in der Schwangerschaft hilft aber die schwangere B gar nichts damit anfangen kann. So ist ein bisschen austesten angesagt.

Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Eine Schwangere kann die erste kleine Mahlzeit im Bett genießen. Mit dieser kleinen Mahlzeit wird der Blutzuckerspiegel stabilisiert, was der Übelkeit in der Schwangerschaft vorbeugen kann. Es kann auch der Übelkeit in der Schwangerschaft vorbeugen, wenn statt drei großen Mahlzeiten mehrere kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Auch das wirkt sich positiv auf den Blutdruckerspiegel aus und hält ihn konstant. Die kleinen Mahlzeiten sollten kohlenhydratreich und fettarm sein.

Schwangere sollten stark gewürzte Lebensmittel vermeiden, um der Übelkeit in der Schwangerschaft vorzubeugen. Lebensmittel, welche süß, salzig oder scharf sind, können den Magen reizen.

Auch wenn die Übelkeit in der Schwangerschaft es schwer macht, genug trinken. Dabei gilt auch hier, süßes und saures kann den Magen unnötig reizen. Auch Kohlensäure reizt den Magen. Hier sollte von der Schwangeren zu stillem Wasser, Kräutertee und verdünnten Fruchtsaft gegriffen werden. Auf Kaffee und Alkohol sollten Schwangere verzichten.

Hausmittel gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Ein Geheimtee ist Ingwer. Viele schwanger fühlen sich nach dem Verzehr von Ingwer besser. Dafür schwören sie auf Ingwertee oder kauen ein Stückchen der Wurzel. Solange die übliche Verzehrmenge von bis zu fünf Gramm pro Tag, ist es auch während der Schwangerschaft unbedenklich. Ingwer seine hemmende Wirkung bei Übelkeit.

Trockene Kekse, Zwieback oder Weißbrot sind gut als kleiner Snack für Schwangere und gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft geeignet. Vielen Schwangeren hilft es, beim Aufkommen der Übelkeit getrocknete Früchte oder Nüsse zu knabbern.

Mittel gegen Übelkeit in der Schwangerschaft außerhalb der Ernährung

Stress vermeiden. Stress kann die Übelkeit in der Schwangerschaft verschlimmern, daher oft abschalten. Die Schwangere sollte es sich mit einer Tasse Kräutertee auf der Couch bequem machen und mal die Füße hochlegen. Wenn der Stress von der Arbeit kommt, hilft im Zweifel ein Krankenschein.

In dem Zusammenhang ein Hinweis, auch regelmäßige Pausen sind wichtig. Immer mal wieder zur Ruhe kommen und sich eine Auszeit gönnen. Bei der Auszeit sollten Kopf und Füße höher gelagert werden.

Schwangere reagieren oft besonders empfindlich auf Gerüche. Der Duft der Zitrusfrüchte kann da helfen. Eine halbe Zitrone oder ein paar Tropfen Zitronenöl helfen Schwangeren, unangenehme Gerüche zu überdecken.

Nach dem Essen sollte eine Schwangere sich setzen. Nicht hinlegen, denn das kann einen Reflux begünstigen und die Übelkeit und Schmerzen können im Liegen verstärkt werden.

Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft helfen gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft.

Eine natürliche Behandlungsmethode gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft ist die Akupressur und die Akupunktur durch Fachleute, wie der Hebamme, dem Arzt oder dem Heilpraktiker.

Wenn Eisentabletten eingenommen werden, können sie die Übelkeit fördern, hier sollte der Arzt befragt werden.

Auch ein Thema, welches mit dem Arzt besprochen werden sollte, der Mangel an Vitamin B.

Genügend Schlafen. Viele Schwangere, die unter Schwangerschaftsübelkeit leiden, sind müde. Ausreichend Schlaf ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Wenn möglich den Tag geruhsam starten, beispielsweise den Wecker eine Viertelstunde früher klingeln lassen. Gerade in der Schwangerschaft gilt, alles mit Ruhe, auch morgens.

Auch die Zahnbürste kann Übelkeit auslösen, wenn der Kopf der Zahnbürste zu groß ist oder das Aroma der Zahnpasta in der Schwangerschaft unangenehm ist.

Wenn die Übelkeit kommt, kann es helfen, durch den Mund einzuatmen und durch den Mund auszuatmen. Dabei an etwas Schönes denken oder an einen schönen Ort träumen. Das ist eine Entspannungsmethode, welche nicht nur bei Schwangeren hilft.

Nicht für jede Schwangere etwas, aber für viele hilfreich, um zu Ruhe zu kommen, eine Meditation, etwas Pilates oder Yoga können enorm helfen zu entspannen.

Übelkeit in der Schwangerschaft was hilft noch?

Tipps gab jetzt einige. Der letzte Tipp ist ein Ess-Protokoll. In diesem Protokoll wird eingetragen, welche Speisen verzehrt wurden und wie sie bekommen sind. Es kann sinnvoll sein neben den Speisen auch die Aktivitäten aufzuzeichnen und immer dazu zu ergänzen, wie es körperlich ging. Gab es Übelkeit? Gab es erbrechen? Auf diesem Weg können Lebensmittel und Aktivitäten herausstechen, bei denen es zu Übelkeit oder Erbrechen kam, was ohne das Protokoll vielleicht nicht aufgefallen wäre.

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